Was gehört wirklich zu einer eigenen App?
Deutlich mehr als die erste Version. Neben Entwicklung für zwei Betriebssysteme fallen Store-Konten, Freigabeprozesse, Datenschutzunterlagen, Fehlerbehebung, Serverbetrieb und Mitglieder-Support an. Dazu die Inhalte: Jede Übung braucht eine Anleitung, jedes Gerät eine Zuordnung. Diese Redaktionsarbeit unterschätzen die meisten Angebote.
- Zwei Plattformen, zwei Freigabeprozesse, regelmäßige Pflichtupdates.
- Inhalte für jede Übung und jedes Gerät, dauerhaft aktuell gehalten.
- Support für Mitglieder, die nicht hineinkommen oder Fragen haben.
Was spricht für die eigene App?
Volle Kontrolle über Aussehen und Funktionsumfang und der eigene Name im Store. Für große Ketten mit eigener Marketingabteilung kann das ein Argument sein. Für ein einzelnes Studio steht dieser Vorteil meist in keinem Verhältnis zum laufenden Aufwand.
Was verliert man mit einer Studio-eigenen App?
Die Reichweite über das eigene Studio hinaus. Eine App, die nur dein Studio kennt, wird nur von deinen Mitgliedern geladen. RepTag ist studioübergreifend: Wer die App aus einem anderen Studio kennt, bringt seine Trainingshistorie mit, und dein Studio erscheint für alle Nutzer als teilnehmendes Studio auf der Karte.
Welcher Weg passt zu welchem Studio?
Einzelstudios und kleine Verbünde fahren mit einer fertigen Plattform in der Regel besser, weil sie in Tagen statt Monaten startklar sind. Wer eine eigene App will, sollte vorher rechnen, wer die Inhalte pflegt und wer den Support macht. Genau diese beiden Posten entscheiden über Erfolg oder Karteileiche.